Schnitzelheizung für Gewächshaus in Fully
Über das Projekt
Holzschnitzelheizung ersetzt fossile Heizung für das Beheizen von Gewächshäusern.
Projekteigner
Familienbetrieb Michel Granges-Frassern
Ausgangslage
Der seit 1962 existierende Betrieb unterhält zahlreiche Gewächshäuser, welche bisher mit zwei Ölkesseln beheizt wurden. Der jährliche Ölverbrauch betrug rund 300’000 Liter, hinzu wären 100’000 Liter für zusätzlich angeschlossene Gewächshäuser gekommen.
Beitrag Stiftung Klimarappen
Seit 2007 wird mit Holzschnitzeln geheizt. Die Anlage mit einer Leistung von 1’800 kW deckt 80% des Wärmebedarfs. Als Brennstoff werden unter anderem Holzabfälle aus dem Wald umliegender Gemeinden genutzt. Zwei Wärmespeicher mit einer Kapazität von je 120’000 Litern sowie eine Ölheizung helfen, die Spitzenlast abzudecken. Die Anlage ist zudem mit einem Partikelfilter neuster Generation ausgestattet.
Einsparungen
Mit der neuen Anlage werden jährlich 360’000 Liter Heizöl eingespart und von 2007 bis 2012 insgesamt 5’660 Tonnen CO2 reduziert.
Investitionen
Für die neue Anlage hat Michel Granges-Frasseren eine Investition von 1,7 Mio. Franken getätigt.
Mehrkosten
Die Zusatzkosten für Investitionen und Betrieb während der nächsten 15 Jahre im Vergleich zur fossilen Alternative betragen 918'000 Franken. Davon deckt die Stiftung 35%.

