Kompostieranlage in Lavigny

Über das Projekt

Kompostieranlage zur Erzeugung von Kompost und Biogas.

Projekteigner

Germanier Ecorecyclage SA

Ausgangslage

Seit 1992 betreibt die Germanier Ecorecyclage SA die regionale Kompostieranlage von Lavigny mit einer Kapazität von 5'000 bis 8'000 Tonnen pro Jahr. Bekanntermassen sind organische Abfälle oft ungeeignet zur Verbrennung, eine Kompostierung mit gleichzeitiger Gasfassung würde aber eine energetische Nutzung erlauben.

Beitrag Stiftung Klimarappen

Das Projekt umfasst den Bau einer geschlossenen Annahmestelle für das Gärgut, dank welcher Geruchsemissionen vermieden werden. Nach der Befreiung von Fremdstoffen wird das Gärgut dem Gärreaktor zugeführt, wo es von Mikroorganismen in Kompost und Biogas umgewandelt wird – ein Vorgang, der bei Temperaturen von 55 bis 60 °C abläuft und 15 bis 20 Tage dauert. Das Biogas mit einem Methananteil von rund 55% wird gereinigt und zu Erdgasqualität für den Einsatz in Gasfahrzeugen aufbereitet. Der Kompost wird als Dünger eingesetzt. Das Unternehmen wird neu pro Jahr 16'000 Tonnen organische Abfälle vergären und dabei voraussichtlich 940'000 m3 Biogas erzeugen, welches als Ersatz für Erdgas in Fahrzeugen eingesetzt wird. Die Abgeltung der Stiftung beläuft sich auf rund 1,3 Mio. Franken.

Einsparungen

Damit können im Zeitraum 2007 bis 2012 die CO2-Emissionen um 10'300 Tonnen reduziert werden.