
Der Auftrag der Stiftung Klimarappen ist, im Ausland für den Zeitraum 2008 bis 2012 projektbasierte Kyoto-Zertifikate im Umfang von maximal 10 Millionen Tonnen zu erwerben und dem Bund zur Zielerfüllung abzugeben.
Allgemeines
Zur Absicherung des Lieferrisikos ging die Stiftung im Ausland von einer zu beschaffenden Menge von Zertifikaten von 15 Millionen Tonnen aus. Zulässig ist grundsätzlich der Erwerb aller projektbasierten Kyoto-Zertifikate. Der Stiftungsrat hatte allerdings entschieden, auf Zertifikate aus bestimmten Projekttypen zu verzichten (HFC-23, Methanfassung beim Kohlebergbau, biologische Senken). Die Stiftung legte einen Schwerpunkt auf Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien und auf qualitativ hochstehende Kleinprojekte.
Stand
Im Rahmen des Kaufprogramms von Kyoto-Zertifikaten hat die Stiftung insgesamt Verträge im Umfang von erwarteten 11,92 Millionen Tonnen CO2 abgeschlossen. 4,70 Millionen Kyoto-Zertifikate aus 46 Projekten wurden bis Oktober 2010 auf das Konto der Stiftung im nationalen Emissionshandelsregister übertragen, wobei jedes Zertifikat einer Tonne CO2 entspricht.
Kontakt
Marco Berg, Geschäftsführer, Telefon +41 (0)44 387 99 02, E-Mail


