Willkommen im Medienbereich der Stiftung Klimarappen. Hier finden Sie Informationen zu unserer Arbeit.

Aktuelle Medienmitteilungen:

Geschäftsbericht 2008 der Stiftung Klimarappen

Zürich, 29. Juni 2009 – Die Stiftung blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück; die dem Bund gegenüber eingegangene Verpflichtung wird mit grosser Wahrscheinlichkeit erreicht.

Die gegenüber dem Bund eingegangene Verpflichtung, 8 Millionen Tonnen CO2 im Ausland und 1 Million Tonnen CO2 im Inland zu reduzieren, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit erreicht. Dies belegen die erwarteten CO2-Reduktionen unter Vertrag per 31. Dezember 2008 für den Zeitraum 2008 bis 2012: 9,40 Millionen Tonnen aus dem Kauf von Kyoto-Zertifikaten, wobei jedes Zertifikat einer reduzierten Tonne CO2 entspricht, sowie 2,25 Millionen Tonnen CO2-Reduktionen aus Projekten im Inland.

Am 16. Februar 2009 unterzeichnete die Stiftung deshalb mit dem Bund einen Zusatzvertrag über weitere 3 Millionen Tonnen CO2-Reduktionen, davon mindestens 1 Million Tonnen im Inland. Insgesamt verpflichtet sich die Stiftung damit, im Zeitraum von 2008 bis 2012 einen CO2-Reduktionsbeitrag von 12 Millionen Tonnen zu erbringen.

Im Inland hat das Gebäudeprogramm nach einer umfassenden, Anfang 2008 umgesetzten Revision die Erwartungen erfüllt. Gegenüber dem Vorjahr war eine Steigerung des Gesuchseingangs und der verpflichteten Beiträge um 50% zu verzeichnen. Durchschnittlich konnte im Programm wöchentlich ein Beitrag von gegen 1 Mio. Fr. verpflichtet werden. Von den insgesamt zur Verfügung stehenden 165 Mio. Fr. konnten per Ende 2008 70 Mio. Fr. verpflichtet werden. Daraus resultieren erwartete CO2-Redutionen von 0,14 Mio. Tonnen im Zeitraum 2008 bis 2012.

Aus den Projektfinanzierungsprogrammen standen per Ende 2008 133 Projekte unter Vertrag. Die erwarteten CO2-Emissionsreduktionen aus diesen Projekten belaufen sich auf 0,92 Mio. Tonnen im Zeitraum 2008 bis 2012. Die Projekte erhalten im Durchschnitt eine Abgeltung von 96 Fr. pro Tonne CO2-Reduktion. In 2008 lieferten die Projekte statt der erwarteten 74'000 Tonnen nur 44'000 Tonnen CO2-Reduktion. Grund waren Verzögerungen bei der Inbetriebnahme von Projekten.

Im Programm Zielvereinbarungen bestand im Brennstoffbereich per Ende 2008 mit 162 Unternehmen ein Vertragsverhältnis über Emissionsreduktionen von 1,13 Mio. Tonnen CO2 im Zeitraum 2008 bis 2012. Im Treibstoffbereich bestand mit 96 Unternehmen ein Vertrag über 0,22 Mio. CO2-Reduktionen über denselben Zeitraum. 2008 lieferten die Unternehmen insgesamt CO2-Reduktionen von 0,32 Mio. Tonnen.

Im Rahmen des Kaufprogramms von Kyoto-Zertifikaten aus dem Ausland hatte die Stiftung per Ende 2008 Verträge im Umfang von erwarteten 9,40 Mio. Tonnen CO2 abgeschlossen. 0,94 Mio. Kyoto-Zertifikate aus 13 Projekten wurden 2008 auf das Konto der Stiftung im nationalen Emissionshandelsregister übertragen, wobei jedes Zertifikat einer Tonne CO2 entspricht.

Die Arbeit der Stiftung zeigt die Bedeutung der freiwilligen Massnahmen der Wirtschaft, von denen der Klimarappen eine ist, für eine effiziente Klimapolitik auf. Die 3500 per Ende letzten Jahres von der Stiftung im Inland unterstützten Projekte sind dafür ein eindrücklicher Beleg. Wie die bewirkte CO2-Reduktion im Inland von 0,38 Mio. Tonnen, dank derer sich die Schweizer Emissionen um rund 1% verminderten.

Mitteilung Geschäftsbericht 2008

Kantone stocken das Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen auf

Zürich, Mai 2009 – Das Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen wird durch die Kantone Aargau, Bern, Freiburg, Neuenburg, St. Gallen, Waadt, Wallis und Zürich aufgestockt. Die Aktion ist im Rahmen der Konjunkturförderung auf das Jahr 2009 begrenzt. Hauseigentümer profitieren durch die Zusammenarbeit noch mehr.

Die Kantone Aargau, Bern, Freiburg, Neuenburg, St. Gallen, Waadt, Wallis und Zürich spannen mit der Stiftung Klimarappen zusammen. Das bis Ende 2009 laufende Gebäudeprogramm wird gemeinsam gestärkt und erweitert. Zum einen werden in diesen Kantonen die pro Projekt gesprochenen Förderbeiträge des Gebäudeprogramms um einen festen Prozentsatz erhöht (siehe Tabelle). Zum anderen unterstützen alle genannten Kantone ausser dem Kanton Waadt die Erneuerung von Gebäuden nach den Anforderungen des Gebäudeprogramms auch bei nicht fossil beheizten Gebäuden mit einem gleich hohen Betrag wie bei fossil beheizten Gebäuden.

Hintergrund der Zusammenarbeit sind die für 2009 im Rahmen der Konjunkturförderung gesprochenen Mittel im Umfang von 80 Millionen Franken des Bundesparlaments. Die Mittel sind primär für die energetische Erneuerung von Gebäuden vorgesehen. Durch die Zusammenarbeit der Kantone mit der Stiftung Klimarappen kann ein grosser Teil der verfügbaren Bundesmittel zielgerichtet beansprucht werden. Zudem können bestehende Strukturen und die Erfahrung der Stiftung Klimarappen effizient genutzt und dadurch Doppelspurigkeiten vermieden werden.

Am Ablauf zur Gesuchseinreichung für ein Gebäude in einem der beteiligten Kantone ändert sich nichts. Alle Anträge werden weiterhin vom Bearbeitungszentrum der Stiftung Klimarappen geprüft. Die Stiftung Klimarappen und die Kantone versenden Förderzusagen separat. Der Baubeginn darf wie gewohnt erst nach Erhalt der Förderzusage erfolgen. Besondere Bestimmungen in einzelnen Kantonen sind unter www.stiftungklimarappen.ch aufgeführt.

Das Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen hat per Ende April 2009 4310
Projekte unter Vertrag, 2124 davon sind bereits abgeschlossen. Die CO2-Reduktion der Projekte unter Vertrag beträgt 168 811 Tonnen. Das Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen ist bis 31. Dezember 2009 begrenzt. Im Mittel decken die Förderbeiträge der Stiftung Klimarappen ca. 15 % der Investitionskosten. Durch die Aufstockung der Kantone werden künftig bis zu 30 % der Investitionen finanziert.

Verlängerung des Auktionsprogramms der Stiftung Klimarappen

Zürich, 2. April 2009 – Die Stiftung Klimarappen verlängert ihr Auktionsprogramm um ein Jahr. Sie kommt damit zahlreichen Anfragen nach zur Unterstützung weiterer CO2-Emissionsreduktionsprojekte in der Schweiz. Neu werden auch im Jahr 2013 erzielte CO2-Emissionsreduktionen abgegolten.

Die Stiftung Klimarappen führt 2009 zwei weitere Auktionen für Schweizer CO2-Emis-sionsreduktionsprojekte durch. Projekte können bei der Stiftung vom 1. bis 30. April sowie vom 1. bis 30. Oktober eingereicht werden. Die Projekte müssen aus den Be-reichen Treibstoffe, Raumwärme, Prozesswärme oder Abwärmenutzung stammen und in der Periode 2009 bis 2013 mindestens 1'000 Tonnen CO2 reduzieren. Die Be-triebsaufnahme muss spätestens am 1. Januar 2011 erfolgen. Die näheren Bestim-mungen und Kriterien finden sich in der Wegleitung zum Antragsformular, welches unter www.stiftungklimarappen.ch elektronisch einzureichen ist.

Auslöser für den Beschluss der Stiftung, das Auktionsprogramm zu verlängern, waren die zahlreichen Anfragen zur Unterstützung weiterer CO2-Emissionsreduktionsprojekte. Neu bezahlt die Stiftung auch für im Jahr 2013 erzielte CO2-Emissionsreduktio-nen eine Abgeltung, um einen genügenden Anreiz für die Umsetzung von Projekten zu schaffen. Die Stiftung rechnet diese Emissionsreduktionen nicht an die Erfüllung ihres bestehenden Vertrages mit dem Bund an, sondern erwirbt sie als freiwillige Lei-tung im Dienste des Klimaschutzes.

Von Mitte 2006 bis Ende 2008 hat die Stiftung in 8 Auktionsrunden nahezu 300’000 Tonnen CO2-Emissionsreduktionen aus 62 Projekten ersteigert. Gegenwärtig sind im Inland rund 2,5 Mio. Tonnen CO2-Emissionsreduktionen im Zeitraum 2008 bis 2012 vertraglich gesichert.

Stiftung Klimarappen verlängert ihr Auktionsprogramm (PDF)

Stiftung Klimarappen deckt Schweizer CO2-Ziellücke

Zürich, 16. Februar 2009 – Die Stiftung Klimarappen hat heute mit dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eine Zusatzvereinbarung zur Reduktion von CO2-Emissionen unterzeichnet. Sie verpflichtet sich, im Zeitraum 2008 bis 2012 zusätzliche 3 Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren. Damit erhöht sich ihr Zielbeitrag von heute 9 auf 12 Millionen Tonnen CO2. Durch den verstärkten Beitrag der Stiftung Klimarappen wird die Schweiz ihr CO2-Reduktionsziel voraussichtlich erreichen.

Die Schweiz muss ihre CO2-Emissionen im Zeitraum 2008 bis 2012 gegenüber 1990 um 10 Prozent bzw. um 20 Millionen Tonnen senken. Gemäss aktuellen Berechnungen des Bundesamtes für Umwelt BAFU verfehlt die Schweiz ihr Reduktionsziel gemäss CO2-Gesetz um 2,5 Millionen Tonnen CO2. Die Ziellücke ist das Resultat von Verzögerungen bei der Einführung verschiedener klimapolitischer Instrumente des Bundes.

In einer ersten Vereinbarung mit dem UVEK hatte sich die Stiftung verpflichtet, zwischen 2008 und 2012 insgesamt 9 Millionen Tonnen CO2-Reduktionen zu erzielen, davon maximal 8 Millionen Tonnen im Ausland mittels Zukauf von Zertifikaten. Seit dem 1. Oktober 2005 erhebt die Stiftung dafür eine Abgabe von 1,5 Rappen pro Liter auf allen Benzin- und Dieselimporten. Wie die Stiftung bereits in ihrem Businessplan im Juni 2007 angezeigt hatte, können die Ziele der bestehenden Vereinbarung erreicht werden, ohne die verfügbaren finanziellen Mittel auszuschöpfen.

In der heute unterzeichneten Zusatzvereinbarung verpflichtet sich die Stiftung, die strategische Reserve von 120 Millionen Franken einzusetzen, um zwischen 2008 und 2012 zusätzlich 3 Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren. Davon sind mindestens 1 Million Tonnen im Inland zu vermindern. Die Stiftung Klimarappen verpflichtet sich damit zu einer Reduktion von insgesamt 12 Millionen Tonnen CO2, davon mindestens 2 Millionen Tonnen im Inland. Mit dem Abschluss dieser Zusatzvereinbarung wird die Schweiz ihr CO2-Reduktionsziel voraussichtlich erreichen.

Per Ende 2008 hatte die Stiftung 2,2 Mio. Tonnen CO2-Emissionsreduktionen im Inland im Zeitraum 2008 bis 2012 unter Vertrag. Zudem hat die Stiftung Kaufverträge über die Lieferung von 9,4 Mio. Zertifikaten aus Projekten im Ausland abgeschlossen. Jedes Zertifikat entspricht dabei einer Tonne CO2-Reduktion.

Zusatzvereinbarung mit UVEK

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Kontakt: Stéphanie Tobler, Leiterin Kommunikation, Telefon: +41 (0)44 387 99 00, E-Mail